YOGA DEFINITION |

Das Ziel von Yoga ist „Samadhi“, ein Zustand der heutzutage „Flow“ genannt wird.
Das Yoga-Sutra von Patanjali beschreibt diese Position als ein „präsentes – leichtes – Sein“, welches von einer
mentalen Stille sowie einem Gefühl räumlicher Weite begleitet wird. 

Die yogischen Praktiken dienen in erster Linie der bewussten Entwicklung dieses Seinszustandes
durch ein schrittweises erkennen und integrieren aller Teile und Fähigkeiten des Menschen.

Die „Nebenwirkungen“ der Yogapraxis sind unter anderem: Wiederstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse (YS 2.48),
ein starker, gesunder Körper sowie eine besondere Erkenntnisfähigkeit.
Diese Errungenschaften sollten uns jedoch nicht vom ursprünglichen Ziel ablenken:
„Ganz-Mensch-Sein“.  

Der Praxisprozess wird gemäß dem Yoga-Sutra
wie folgt definiert:

1.3 Yogah – citta – vrtti – nirodhah

Yogah – Einheitsprozess
citta – Ebenen der Wahrnehmung [Körper, „Mind“ Verstand+Sinne, Gefühl]
vrtti – dessen Aktivitäten/Fähigkeiten
nirodhah – erkennen und entsprechend bündeln

Jeder Mensch ist aufgrund seiner eigenen Erfahrungen, Ausbildung und Interessen einzigartig.
Deshalb empfiehlt die Yogatradition Patanjalis ein individuelles Übungsprogramm
welches auf die Lebenssituation sowie die Talente
einer Person abgestimmt ist.

1.22 Mrdu – madhya – adhimatra – tatah – pi visesa

Mrdu – mild
madhya – mittel
adhimatra – intensiv
tatah – entsprechend
pi visesah – Situation/Interesse einer Person


YOGA PRAXIS 
PERSONAL YOGA | VORTRÄGE & KURSE | AUSBILDUNG
Jürgen Ullrich
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