YOGA | ATEMPRAXIS T.Krishnamacharya

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Körperpositionen [Asanas] in Verbindung mit dem Atem [Prana] sind ein wirksames Mittel, Krankheit zu mindern und Gesundheit zu fördern. Die Praxis von Asana macht beweglich und wach.
Im Praxis Programm sind Bewegung und Atem entsprechend der jeweiligen Person zu koordinieren, dies hilft im Heilungsprozess von Krankheiten. 
Wird nicht korrekt geatmet, so ist die ganze Praxis Zeitverschwendung.

T. Krishnamacharya

„ Altes Wissen für eine neue Zeit –
T. Krishnamacharya 1888-1989″

Seine Lebensaufgabe war, Yoga an den modernen Zeitgeist anzupassen und von orthodoxen Praktiken zu befreien. Für Krishnamacharya war Yoga: „Zwei Ding zusammen bringen und etwas größeres erreichen“.

Er war einer der ersten Lehrer, die sich öffentlich dem Verbot wieder setzten, Frauen im Yoga zu unterrichten. Denn über viele Jahrhunderte hinweg, war Yoga eine geheime Lehre und nur  bestimmten Personen vorbehalten.

Schon als Kind hatte T.K. von seinem Großvater Yoga Unterricht erhalten und eignete sich später an verschiedenen Universitäten ein enormes Wissen an. Er besaß mehrere Universitätsabschlüsse, einschließlich Ayurveda, der indischen Medizin-Lehre über das Leben.

Nach seiner Studienzeit lebte Krishnamacharya 7 Jahre in einer Höhle des Berges Kailash, in Tibet und wurde dort von einem Yogalehrer mit dem Namen Sri Ramamohan Brahmachari unterrichtet. Sein Aufenthalt dort, umfasste die Praxis von Asana und Pranayama und seine Anwendung bei der Behandlung von Krankheiten.

In einem Interview beschreibt Krishnamacharya die Yoga Praxis wie folgt:
Die Praxis [abhyasa] folgt einem schrittweisen Ablauf [krama]. Das Yoga Sutra schlägt – entsprechend den Fähigkeiten und der Situation der jeweiligen Person – verschiedene Konzepte vor. Sie sind als Hilfe für uns gemeint, und die Yoga Praxis sollte sich im Einklang mit diesen befinden. Sie bilden die Glieder des Yoga [yoganga]….

Die Disziplinen und die daraus resultierenden Handlungen müssen sich Schritt für Schritt entwickeln, ohne daß man dabei der Täuschung unterliegt. Der Lehre und die Praxis, wie dies geht, stammen aus uralter Zeit.

Es ist wichtig, Yoga von einem Lehrer zu lernen. Wer sein Wissen aus Büchern oder zweifel haften Quellen erwirbt und ohne Individualisierung praktiziert, hat nicht das Recht, Yoga dafür verantwortlich zu machen, wenn die positiven Auswirkungen ausbleiben.


[Bild 1] T. Krishnamacharya  in der Asanaposition „Mulabhandhasana“

YOGA PRAXIS KREMS
KURSE | EINZELUNTERRICHT | AUSBILDUNG
Jürgen Ullrich
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